Dresden gründet sein Image ganz wesentlich auf reiche künstlerische Traditionen. So sind immer wieder wichtige Impulse der Kunstentwicklung von hier ausgegangen. Als einer der dazu notwendigen Orte des Experiments versteht sich die Motorenhalle. Diese dreischiffige Werkhalle mit einer Größe von knapp 500 qm befindet sich nahe dem Dresdner Stadtzentrum in der Friedrichstadt, einem städtebaulich vernachlässigten Gebiet.

Ausgehend von zeitgenössischen Strömungen der bildenden Kunst und aktuellen gesellschaftlichen Themen finden hier kuratierte Projekte statt, die sowohl weitere künstlerische Genres als auch wissenschaftliche Diskurse einbeziehen. Vorwiegend sind es die Wechselwirkungen zwischen Kunst und gesellschaftlichen Prozessen die im inhaltlichen Fokus der Projekte stehen. Einbezogen sind immer wieder auch Vorhaben im städtischen Raum oder an temporären Kunst - Orten. Mit regelmäßigen Gesprächs- und Veranstaltungsreihen ist die Motorenhalle zudem Ort eines aktiven Diskurses.

In den Projekten der Motorenhalle werden besonders künstlerische Perspektiven aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa einbezogen. Dabei leistet die Motorenhalle auch eine Verknüpfungsfunktion zwischen den regional und international agierenden Kunstszenen.

Neben selbst produzierten werden auch Gastprojekte eingeladen. Dafür kann man sich mit Projekten bewerben. Die oben angeführten Kriterien sollen beachtet werden und in der Regel ist ein Vorlauf von mindestens einem Jahr notwendig. Alternativ steht die Runde Ecke kurzfristiger und konzeptuell offener als Projektraum zur Verfügung.

Der künstlerische Beirat begleitet die eigene Arbeit des Projektzentrums und berät sowie beschließt über die Einladung und Durchführung von Gastprojekten.

Künstlerischer Beirat der Motorenhalle:
Susanne Altmann, Torsten Birne, Stefanie Busch, Frank Eckhardt, Henrik Mayer, Jule Reuter, Christian Sery, Silke Wagler, Manfred Wiemer