Kurs-Nummer: MHK 19

Seminar: Zeit zum Denken. Hannah Arendts Denkformen in unserer Gegenwart

Tagungshaus im ländlichen Raum – Sachsen (n.n.)
Preis inkl. Verpflegung und Übernachtung, Ermäßigung auf Anfrage

– Was können wir tun in Zeiten komplexer Umbrüche und ungelöster Globalisierungsfragen? Eine Möglichkeit bietet das Denken, verstanden als radikale Aufforderung nachzudenken, um zu verstehen, zu sprechen und zu veröffentlichen. Dafür möchten wir uns an zwei Tagen in die Schriften und das Denken von Hannah Arendt vertiefen. Anhand eines kleinen Readers werden wir in Arendts Denkformen eintauchen und sie auf gesellschaftliche Entwicklung(en) der Gegenwart und Zukunft anwenden. Dabei werden wir uns von ihren zentralen Motiven leiten lassen: Totalitarismus als Massenphänomen, Gegenwart und Zukunft der Arbeit, persönliche Freiheit versus staatlicher Einmischung, Verfolgung und Vertreibung sowie die Position des Fremden bzw. Außenseiters. Arendt gab sich durchaus bescheiden: „Ich selber wirken? Nein, ich will verstehen. Und wenn andere Menschen verstehen, im selben Sinne, wie ich verstanden habe – dann gibt mir das eine Befriedigung, wie ein Heimatgefühl.“ Doch ihr Denken ermutigt zu kritischer und skeptischer Selbstreflexion und darüber hinaus dazu, sich einzumischen für die verschiedenen Belange unserer Gesellschaft.

Gebühr inkl. Verpflegung und Übernachtung, Ermäßigung auf Anfrage, Der Teilnahmebeitrag trägt zu 2/3 zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei.
Leitung Denise Ackermann, Susanne Gärtner

Kosten:
80 Euro
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