Human rights for everyone!

Kurs-Nummer: MHK 67

Human rights for everyone!
Workshop zum Thema kritische-historische Bildung und Erinnerungsarbeit

Workshop
19.–22.3.2020, Beginn Donnerstag 14 Uhr, Ende Sonntag 15 Uhr

– Die Auseinandersetzung mit Geschichte, mit den Erfahrungen und Folgen von Gewaltherrschaft, ist wichtig, um Ereignisse der Gegenwart einordnen zu können. Was kann historische Bildungsarbeit leisten? Wenn eine Festlegung auf nationale Identität fehl am Platz ist – woran soll sie sich dann in einer Migrationsgesellschaft ausrichten? Und was passiert, wenn Erinnerung instrumentalisiert wird oder von einem sogenannten Ende des Schuldkults gesprochen wird?
Wir besuchen verschiedene Orte des Erinnerns und setzen uns kritisch mit ihnen auseinander (z. B. den Heidefriedhof Dresden). Wir fragen danach, welche Akteur*innen aus welchen Motiven erinnern möchten (Bsp. 13. Februar Dresden und Geschichtsinitiativen von unten). Außerdem wollen wir Methoden der historisch-politischen Bildungsarbeit ausprobieren und reflektieren.
Das Seminar richtet sich an alle Interessierten am Thema aber vor allem auch an Multiplikator*innen, die sich gerne im Bereich der historischen Bildung weiterbilden möchten.

In Kooperation mit dem Treibhaus e. V. Döbeln & der Hochschule Mittweida.

Ort Seminarfabrik Nossen, Schützenstraße 32, 01683 Nossen
Gebühr inkl. Übernachtung und Halbpension, bei der Anmeldung bitte besondere Verpflegungswünsche angeben. Bis zu ⅓ des Teilnahmebeitrages trägt zur institutionellen Förderung bei.
Leitung Susanne Gärtner, politische Bildnerin, Sophie Spitzner, politische Bildnerin & Prof. Dr. Christoph Meyer, Historiker

Kosten:
120 Euro / ermäßigt 80 Euro
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