Human rights for everyone! Wessen Geschichte zählt?
Human rights for everyone! Wessen Geschichte zählt?

Kurs-Nummer: MHK 102

Human rights for everyone! Wessen Geschichte zählt?
Workshop zum Thema kritische-historische Bildung und Erinnerungsarbeit

Workshop
26.- 29.11.2021, Beginn Freitag 14 Uhr, Ende Montag 15 Uhr

– Die Auseinandersetzung mit Geschichte ist wichtig, um Ereignisse der Gegenwart einordnen zu können. „Wessen Erinnerung zählt?“, fragt Mark Terkessidis in seinem kürzlich erschienenen Buch und spricht sich für eine Geschichtsschreibung aus, die „multidirektional“ ist, also beispielsweise weiße Flecken des bisherigen Erinnerns, wie den deutschen Kolonialismus, bewusst in den Fokus rückt. Gleichzeitig spricht er sich für ein „nicht-kompetitives“ Erinnern aus, was nichts anderes bedeutet, als dass es nicht darum gehen kann, Opfergruppen gegeneinander auszuspielen. Was kann historische Bildungsarbeit leisten? Und was passiert, wenn Erinnerung instrumentalisiert wird, oder von einem sogenannten Ende des Schuldkults gesprochen wird?
Wir besuchen verschiedene Orte des Erinnerns in Dresden, setzen uns mit lokalem Erinnern an den Nationalsozialismus auseinander und diskutieren das Thema postkoloniale Erinnerung am Beispiel Dresdens. Außerdem werden wir Methoden der historisch-politischen Bildungsarbeit ausprobieren und reflektieren.
Das Seminar richtet sich an alle Interessierte am Thema aber vor allem an Multiplikator*innen, die sich gerne im Bereich der kritischen historischen Bildung weiterbilden möchten.

Ort riesa efau, Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden. Bei der Anmeldung bitte besondere Verpflegungswünsche angeben.

Gebühr inkl. Übernachtung (bei Bedarf) und Halbpension. Bis zu ⅓ des Teilnahmebeitrages trägt zur institutionellen Förderung bei.

Leitung Susanne Gärtner, politische Bildnerin; Sophie Spitzner, politische Bildnerin und Prof. Dr. Christoph Meyer, Historiker

DAS SEMINAR FINDET JE NACH PANDEMIELAGE ONLINE STATT. DANN GILT DER ERMÄSSIGTE PREIS.

In Kooperation mit dem Treibhaus e. V. Döbeln & der Hochschule Mittweida.

Kosten:
120 Euro / ermäßigt 80 Euro
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