Human rights for everyone!

Kurs-Nummer: MHK 95

Human rights for everyone!
Workshop zum Thema Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (nach Bedarf online oder hybrid)

Workshop
12.3.–15.3.2021, Beginn Freitag 14 Uhr, Ende Montag 15 Uhr

– Rassismus ist das vielleicht stärkste gesellschaftliche Ordnungssystem: Es definiert wer Macht über wen und über welche Ressourcen hat. Es ist vor allem ein Problem der weißen Mehrheitsgesellschaft - diese hat aber auch das Privileg die Augen vor ihrem Problem verschließen zu können. In diesem Workshop setzten wir uns mit Rassismus und anderen Ausgrenzungsformen auseinander. An Hand von Übungen erhalten wir einen Einblick in die rassismuskritische Bildungsarbeit. Durch die Auseinandersetzung machen wir uns fit, der Normverschiebung von humanistischen Grundwerten in der Gesellschaft etwas entgegenzusetzen. Von Rassismus betroffene People of Color kommen zu Wort und berichten über ihre Praktiken des Widerstandes. Kontinuitäten von rassistischer Gewalt werden an Hand des NSU Komplexes aufgezeigt. Aus dem Programm: Ursachen und Formen des Rassismus und die Folgen für von Rassismus Betroffene, Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Gruppenspezifischen Menschenfeindlichkeit, Rassismus als die Biografie bestimmende Konstante dessen, Gespräche, politisch-historischer Stadtrundgang zum NSU in Chemnitz, Vorstellung von Handreichungen zur rassismuskritischen Bildungsarbeit, Vorstellung und Gespräch mit Initiativen
Das Seminar richtet sich an alle Interessierten am Thema aber vor allem auch an Multiplikator*innen, die sich gerne im Bereich der politischen und historischen Bildung weiterbilden möchten.

Gebühr inkl. Übernachtung und Verpflegung (bei Bedarf) in der Nähe von Chemnitz. Der Teilnahmebeitrag trägt zu 2/3 zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei.

Leitung Susanne Gärtner, politische Bildnerin; Sophie Spitzner, politische Bildnerin & Prof. Dr. Christoph Meyer, Historiker 
 

In Kooperation mit dem Treibhaus e.V. Döbeln & der Hochschule Mittweida

Kosten:
80 Euro / ermäßigt 40 Euro
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