Mahnmal für Mehmet Turgut, NSU-Opfer in Rostock - Umstrittene Entwürfe, was ist gewollt?

Mahnmal für Mehmet Turgut, NSU-Opfer in Rostock - Umstrittene Entwürfe, was ist gewollt?

Diskussion, Vortrag
Mittwoch, 23.03.2016, 20:00 – 22:00 Uhr
Motorenhalle - Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden

Susan Donath und Boran Burchardt stellen ihre Mahnmalentwürfe für Mehmet Turgut, NSU-Opfer in Rostock vor. Anschließend trägt Anke Binnewerg einen von beiden Künstlern verfassten Text vor, der nach der Auswahl des Siegerentwurfes von Tobias-David Albert entstand. Am 25. Februar 2014 zum zehnten Todestag von Mehmet Turgut wurde das Mahnmal am ehemaligen Tatort in Rostock-Toitenwinkel eingeweiht – zwei Betonbänke. Sie stehen zwischen einer Einfamilienhaus-Siedlung, einem Parkplatz und dem Zugang zu einem Neubauviertel in der Peripherie. Dem realisierten Entwurf standen drei andere Entwürfe zur Auswahl gegenüber. Die Entwürfe von Susan Donath und Boran Burchardt hätten nicht konträrer sein können und haben im Kontext der Pegida-Demonstrationen und aktueller Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte frappierende Aktualität.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Unbequeme Denkmale“.