Film, Vortrag, Diskussion: Die verrückte, verrückte Geschichte des Dollars (Francisco d'Intino, Argentinien, 1991, 30 min)
sowie mit Martin Schneider & Silke Hohmuth (menschbank.de)

Donnerstag, 22.11.2018, 20:00 – 22:00 Uhr
Motorenhalle - Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden
Eintritt 3/2 Euro

In Gestalt einer Comic-Figur erzählt der US-Dollar seine Geschichte im 20. Jahrhundert. Warum halfen ihm die Weltkriege? Warum wanderte er zum Beispiel nach Argentinien? Wieso wollte er aus dem Land wieder weg, nachdem es in einer Wirtschaftskrise steckte, an dem der Dollar nicht ganz unbeteiligt war? In einer Mischform aus Trickfilmsequenzen, Dokumentar- und Archivmaterial wird die Geschichte vom Aufstieg des US-Dollars zur Weltwährung erzählt.

Daran anschließend werden Silke Hohmuth und Martin Schneider sowohl noch weitere Einblicke als auch Ausblicke geben. Einerseits werden wir die strategischen Machtpositionen betrachten, die hinter Devisenmärkten bzw. dem globalen Währungssystem stehen. Was für Abhängigkeiten entstehen durch die Kopplung an den Dollar für den Güteraustausch, Politik und das Leben der Menschen? Andererseits widmen wir uns der Frage, wie man lokale und regionale Wirtschafts- und Geldkreisläufe stärken kann, damit Menschen selbst die „Macht“ und das Vertrauen in ihr eigenes Tun, in ihre eigene Community zurück gewinnen und selbstbestimmt handeln können.