Seminar: Zeit zum Denken & Urteilen. Hannah Arendts Denkformen in unserer Gegenwart

Kurs-Nummer: MHK 64

Seminar: Zeit zum Denken & Urteilen. Hannah Arendts Denkformen in unserer Gegenwart

Seminar
Kultur Forum - Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden
Kulturfabrik Meda - Hainewalder Str. 35, Mittelherwigsdo 02763
Donnerstag – Sonntag, 21. – 24.05.2020, Beginn Donnerstag 16 Uhr, Ende Sonntag 16 Uhr

– Was können wir tun in Zeiten komplexer Umbrüche und ungelöster Globalisierungsfragen? Eine Möglichkeit bietet das Denken, verstanden als radikale Aufforderung nachzudenken, um zu verstehen, zu sprechen und zu veröffentlichen. Dafür möchten wir uns an vier Tagen in die Schriften und das Denken von Hannah Arendt vertiefen. Anhand eines kleinen Readers werden wir in Arendts Denkformen eintauchen und sie auf gesellschaftliche Entwicklung(en) der Gegenwart und Zukunft anwenden. Dabei werden wir uns von ihren zentralen Motiven leiten lassen: Totalitarismus als Massenphänomen, persönliche Freiheit versus staatlicher Einmischung, Verfolgung und Vertreibung sowie die Position des Fremden bzw. Außenseiters. Ganz besonders wollen wir uns auch mit Fragen des Urteilens beschäftigen, die Arendt sehr feinsinnig an Beispielen auffächerte.
Arendt selbst gab sich durchaus bescheiden: „Ich selber wirken? Nein, ich will verstehen. Und wenn andere Menschen verstehen, im selben Sinne, wie ich verstanden habe – dann gibt mir das eine Befriedigung, wie ein Heimatgefühl.“ Doch ihr Denken ermutigt zu kritischer und skeptischer Selbstreflexion und darüber hinaus dazu, sich einzumischen für die verschiedenen Belange unserer Gesellschaft.
 

Referent*innen Sonja Bürmann, Dr. Wolfgang Heuer, Thomas Pilz, Andreas Schönfelder (angefragt)

Ort riesa efau. Kultur Forum Dresden, Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden, Kulturfabrik Meda - Hainewalder Str. 35, 02763 Mittelherwigsdorf und Umweltbibliothek Großhennersdorf, Am Sportpl. 3, 02747 Herrnhut

Gebühr inkl. Übernachtung und Verpflegung (Bei Anmeldung bitte besondere Verpflegungswünsche angeben.). Der Teilnahmebeitrag trägt zu 2/3 zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei.

Kosten:
120 Euro / ermäßigt 80 Euro
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