Motorenhalle. Projektzentrum für zeitgenössische Kunst

Der stinknormale Mann

Vernissage, Ausstellung
Freitag, 27.10.2017, 20:00 – 22:00 Uhr
Motorenhalle - Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden
Vernissage, Freitag, 27.10.17 20 Uhr und Aftershow-Party in der Zille ab 22 Uhr
Ausstellungsdauer, 27.10.17-18.3.18, Mi 13-20 Uhr, Do+Fr 15-19 Uhr, Sa+So 14-18 Uhr, geschlossen: 23.12.17-2.1.18 und 15.1.-24.1.18
Das Rahmenprogramm aus Kursen und Weiterbildungen und weiteren Ausstellungen startet bereits ab 30.9.2017

Was ist ein normaler Mann? Was ist gar ein stinknormaler Mann in unseren Zeiten, in denen alle etwas Einmaliges und Besonderes sein wollen – und das ja auch irgendwie sind. Was verstehen wir unter „normal“? Redet man z. B. als Mann oder über Männer lieber in Kategorien wie Erfolg, Karriere oder Sport und lässt Themen wie Vaterschaft, Scheitern oder Beziehungen eher außen vor? Welchen Bestand haben alte oder auch aktuelle Klischees?
Seit Jahren wandelt sich das Männerbild auch in Deutschland langsam. Dabei ist die stattfindende Transformation des Mannes geprägt von traditionellen, noch wirkenden Rollenbildern und den Herausforderungen eines Entwurfes moderner Männlichkeit. 
Blickt man in die Kunst, dann ist eine explizit kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen vor allem von Künstlerinnen ausgegangen und hatte dabei die Auseinandersetzung mit weiblichen Rollenbildern sowie dem weiblichen Körper stärker im Fokus.

Traditionelle männliche Rollendarstellungen von Männern gemacht, lassen sich in der Geschichte der Kunst finden in Kriegsdarstellungen, Kreuzigungen, Selbstbildnissen, Genre- oder Bordellszenen, Jagdbildern, biblischen Darstellungen, Fürstenbildern, Altären oder erotischen Darstellungen aller Couleur. Welche verschiedenen gegenwärtigen männlichen (Ab)Bilder möglich sind, damit beschäftigt sich „Der stinknormale Mann“, freilich jedoch mit der Gewissheit auf Unvollständigkeit. Zu Ausstellung, Veranstaltungen und Kursen laden wir alle Geschlechter ein.

Künstler_innen: Leif Borges (DE) | Thilo Droste (DE) | Thomas Florschuetz (DE) | Saeed Foroghi (DE) | Apostolos Georgiou (GR) | Patrycja German (PL) | Marcel Götze (DE) | Şakir Gökçebağ (TUR/DE) | Frank Herrmann (DE) | Andrey Kezzyn (RU) | Julia Kuzminska (DE) | Nils Mollenhauer (DE) | Guy Ben Ner (Israel) | David O‘Kane (IR) | Ursula Palla (CH) | Stephan Popella (DE) | Daniel Rode (DE) | Marten Schädlich (DE) | Sebastian Schrader (DE) | Klaus Weber (DE)

Kurator_innen: Denise Ackermann, Frank Eckhardt

Ausstellungen + Kurse + Veranstaltungen

Keine Termine gefunden

Die Ausstellung bleibt aufgrund der dresdner schmalfilmtage vom 15.1.-24.1.18 geschlossen

19. dresdner schmalfilmtage 18.-21.1.2018
Subversionen im Filmen & im Leben

Film, Festival
Motorenhalle - Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden
Kultur Forum - Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden
Konzertkeller - Adlergasse 14, 01067 Dresden
Thalia Cinema. Coffee and Cigarettes - Görlitzer Strasse 6, 01099 Dresden
Diakonissenkrankenhaus - Bautzner Str. 70, Dresden 01099

Ist ein Festival 19, kann auch die Subversion bestehender Verhältnisse auf der Agenda stehen — nicht immer offen, sondern eben auch subversiv. Dahinter steht hier immer wieder die Frage nach dem Wesen des analogen Schmalfilm heute. Ist er ein Anachronismus in digitaler Zeit? Inwieweit kann das Material Quelle für heute relevante künstlerische Arbeiten sein? Welche Wechselwirkungen mit anderen Medien sind aktuell bedeutsam?

19 Mal dresdner schmalfilmtage, das ist auch 19 Mal die Einladung, sich explizit künstlerisch mit dem materiellen filmischen Erbe und mit dem zu belichtenden Material auseinanderzusetzen. Schmalfilm heute ist Künstler_innenfilm!

Das ausführliche Programm finden Sie unter www.schmalfilmtage.de

Fortsetzung Der stinknormale Mann bis 18.3.2018