Runde Ecke

Die Runde Ecke, eine ehemalige Großtankstelle aus den 1930er Jahren steht als Projektraum für Ausstellungsvorhaben von Künstler_innengruppen aus der Region zwischen Dresden, Prag und Wroclaw zur Verfügung. Die Projekte können von den Künstler_innen selbst ausgestaltet und bestimmt werden. Im Gegensatz zur Motorenhalle gibt es hier keine thematischen oder kuratorischen Vorgaben.

Vorschau

Jan C. Löbl: In the grandpa´s coat

Ausstellung, Vernissage
Donnerstag, 04.05.2017, 19:00 – 22:00 Uhr
Runde Ecke - Adlergasse 12/Ecke Wachsbleichstraße, 01067 Dresden
Ausstellungsdauer 5.5.-9.6.2017
Öffnungszeiten: Montag-Freitag, 10-13 und 16-20 Uhr
Die Ausstellung bleibt am 25.6. geschlossen.

In dem an der Grenze zwischen Kunst und Design verankerten Projekt versucht Jan C. Löbl das noch völlig undokumentierte Thema der Textilproduktion der Sudetenregion aus tschechischer Sicht zu präsentieren. Löbl durchsuchte Filmarchive und gestaltet auf Basis uralter Entwürfe neue Werke und Kunstinstallationen, in denen er seine eigene Arbeit mit Gefundenem kombiniert. Ursprüngliche Handwerke werden so durch neuartige innovative Technologien und zeitgenössische Kunsttrends bereichert. In der letzten Phase der Präsentation nutzt er oft auch neue Medien. John C. Löbl schafft damit einen umfassenden Blick auf die Bereicherung der Verwendung von indigenen Quellen, gemacht von Generationen von Bewohnern der Grenzregionen, die während der Spitze der industriellen Revolution aktiv waren.
Für den Autor und für das zeitgenössische deutsche und tschechische Publikum, vor allem auch für Jugendliche, kann dieses Projekt als Ausgangspunkt für die Suche nach Wissen über die gemeinsame Vergangenheit, das lokale Gedächtnis und die Suche nach ihren eigenen Wurzeln dienen.

In the project anchored on the border between art and design Jan C. Löbl tries to depict in the Czech environment yet completely undocumented topic of textile production of Sudeten provenance. Passing through the original corporate archives, based on ancient designs he creates new collections and art installations in which he combines his own work with found ready-mades. Original crafts are in such way enriched by recent innovative technologies and contemporary art trends. In the final stage of presentation he often involves new media, too. John C. Löbl thus forms a comprehensive statement about enriching the use of indigenous sources, bequeathed by generations of inhabitants of the border regions which were active during the peak of the industrial revolution. For the author, but in general terms for contemporary German and Czech audiences, especially for young people, this project can serve as a starting point in the quest for knowledge of shared past, local memory and search for their own roots. 

Anfahrt

Besucher_innen-Adresse: Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden


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Postadresse: Runde Ecke c/o riesa efau. Kultur Forum Dresden, Adlergasse 14, 01067 Dresden