Runde Ecke

Die Runde Ecke war bis zu ihrer baubedingten Schließung ein Ausstellungs- und Projektzentrum für die Dresdner Kunstszene. Im Frühjahr 2015 soll sie, nach Abschluss der Baumaßnahmen, wieder eröffnet werden. Dann stehen die fast 200 qm der ehemaligen Großtankstelle aus den 1930er Jahren wieder als Projektraum für Ausstellungsvorhaben von Künstler_innengruppen aus der Region zwischen Dresden, Prag und Wroclaw zur Verfügung. Die Projekte können von den Künstler_innen selbst ausgestaltet und bestimmt werden. Im Gegensatz zur Motorenhalle gibt es hier keine thematischen oder kuratorischen Vorgaben. Bei Bedarf wird die Runde Ecke auch in größere Ausstellungen der Neuen Galerie Adlergasse einbezogen.

Split-and-Combine / Part 1: Schamwand
(Wieder)eröffnung Runde Ecke

Vernissage, Ausstellung
Samstag, 09.05.2015, 19:00 – 20:00 Uhr
Runde Ecke - Adlergasse 12/Ecke Wachsbleichstraße, 01067 Dresden
Ausstellungsdauer: 9.5.-3.7.2015
Öffnungszeiten: Zugang KULTUR FORUM (Wachsbleichstr. 4a) Mo-Fr 16 -20 Uhr

Gleichzeitig mit der Neueröffnung des KULTUR FORUMS findet die Wiedereröffnung der RUNDE ECKE als Projektraum für Künstlergruppen mit dem ersten Teil eines städteübergreifenden Ausstellungsprojekts von Studenten der HfBK Dresden, der HfBK Hamburg und der HGB Leipzig statt.
"Der Raum ist eine notwendige Vorstellung a priori, die allen äußeren Anschauungen zum Grunde liegt. Man kann sich niemals eine Vorstellung davon machen, daß kein Raum sei, ob man sich gleich ganz wohl denken kann, daß keine Gegenstände darin angetroffen werden. Er wird also als die Bedingung der Möglichkeit der Erscheinungen, und nicht als eine von ihnen abhängende Bestimmung angesehen, und ist eine Vorstellung a priori, die notwendigerweise äußeren Erscheinungen zum Grunde liegt." Immanuel Kant

Themenschwerpunkt der Ausstellung ist die Wahrnehmung von Raum und Medium. Wie können die unterschiedlichen Arbeiten aufeinander reagieren? Wo entstehen Wechselwirkungen oder andere Zusammenhänge? Mittels verschiedener formaler Ansätze und künstlerischer Techniken, wie Malerei, Digital-Print, Skulptur und Installation experimentieren die Künstler_innen mit diesen Fragestellungen.

Künstler_innen: Melanie Börner, Alexander Endrullat, Ulrich Klose, Nadja Kurz, Carina Malgut, Larissa Mühlrath, Marten Schech

  • Marten Schech, Decke, 350x620x550
  • Larissa Mühlrath, Verborgen 2014, Fotos@Katarína Dubovská
  • Melanie Börner
  • Nadja Kurz
  • Ulrich Klose
  • Alexander Endrullat, O.T., Öl auf Molto, 40 x 40 cm, 2014