Galerie Adlergasse

Die Galerie Adlergasse wurde im April 1990 als erste Galerieneugründung in Dresden nach 1989 von einer Gruppe von sieben Künstler_innen eröffnet. Es wurden und werden Ausstellungen vor allem mit Dresdner Künstler_innen gezeigt, die entweder noch nicht etabliert sind oder deren Positionen im regionalen Kunstkontext zwar von Bedeutung sind, sich dies aber nicht in deren Präsenz im Ausstellungsgeschehen niederschlägt. Seit Mai 2015 befindet sich die Galerie im Kultur Forum, dem Neubau von riesa efau.

Bianca Rüterbories / "Siebenhunderteinundneunzig" / Malerei

Freitag, 26.01.2018, 20:00 – 22:00 Uhr
Galerie Adlergasse im Kultur Forum - Wachsbleichstraße 4a, EG, 01067 Dresden
Runde Ecke - Adlergasse 12/Ecke Wachsbleichstraße, 01067 Dresden

Bianca Rüterbories (Jg.1989) studierte von 2010-2015 an der HfBK Dresden. Schon während ihres Studiums entstanden in dichter Folge großformatige Leinwandarbeiten. Mit vehementem Zugriff formuliert sie malerische Positionen, die einem gestischen Impuls entspringen. Ihre Farbarbeiten leben von mitunter überbordenden Raumeroberungen und-besetzungen. Bei aller handschriftlichen Expressivität dominiert farbliche Ausgewogenheit und kompositorische Dichte. Aus teils narrativen, teils abstrakten Elementen erschafft sie Bildstatements, die expansiv sind und Weite atmen.

Einführende Worte: Susanne Greinke / Dresden
Ausstellungsdauer: 29.01. – 13.03.2018
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 – 13 und 16 – 20 Uhr

Vorschau

Chris Löhmann / "wir gegen sie" / Zeichnungen, Druckgrafik, Malerei

Ausstellung
Freitag, 23.03.2018, 20:00 – 22:00 Uhr
Galerie Adlergasse im Kultur Forum - Wachsbleichstraße 4a, EG, 01067 Dresden

Chris Löhmanns (Jg. 1988) agierte zunächst als Street Artist in Berlin, bevor er 2012 seine künstlerische Arbeit nach Dresden verlegte. Hier hat er sich als Zeichner ultrapräziser Bildszenarien einen Namen gemacht. Mit filigranem Strich beschreibt Löhmann eine verschachtelte Welt kulissenhafter Scheinexistenzen.
Der Aufenthalt in Löhmannschen Gefilden gleicht dem Verweilen in Potemkinschen Dörfern: In seiner vom Hyperealismus gesteuerten Bildwelt regiert eine Atmosphäre seltsamer Bewegungslosigkeit. Er erschafft Traumsequenzen aus flüchtigen Momentaufnahmen, die sich anreichern, verdichten - ohne Näheres preiszugeben - um im nächsten Augenblick einer weiteren Ahnung zu weichen.
In diesen imaginierten Momenten existiert eine gewisse Unruhe, die die relative Ordnung des Sichtbaren Lügen straft. Aus einem wuchernden Arsenal bitter-sarkastischer Miniaturdramen entwickelt er sein hintersinniges, mitunter auch schwarzhumoriges Anti-Universum.

Vernissage: 23.3.2018, 20 Uhr
Ausstellungsdauer: 26.3.-4.5.2018
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 – 13 und 16 – 20 Uhr

Anfahrt

Besucher_innen-Adresse: Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden


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Postadresse: Galerie Adlergasse c/o riesa efau. Kultur Forum Dresden, Adlergasse 14, 01067 Dresden