Nummer: GA 125
Andreas Dörfel, SPÄTSCHICHT
Gespräch der Kurator:innen mit dem Künstler
Die Bilder von Andreas Dörfel sind, im Gegensatz zu den Erfordernissen seiner Arbeit als Architekt, nicht konstruktiv. Hier wird keine Zeichnung umgesetzt oder Tragfähigkeit errechnet.
Er geht in seiner Malerei den umgekehrten Weg. Festigkeiten werden aufgelöst oder überlagert. Zeichnerische Elemente sind beiläufige Spuren. Kratzer im Vorübergehen,
scheinbar ohne Gestaltungswillen. Es entsteht eine Geschichte ohne Erzählung, vergleichbar den Oberflächen alter Fassaden, die noch nicht saniert wurden.
Putz hat sein Grau und Graphit hat sein Grau. Sand ist sandfarben. Mehr Farbe braucht es nicht. Stattdessen Schichtungen, die porös bleiben und zum Objektcharakter der Bilder führen.
Ihre ruhige Helligkeit lädt zu Kontemplation ein. Freies Assoziieren des Betrachters ist erwünscht.
Ausstellungseröffnung 4.9. 20 Uhr
Das Gespräch mit Andreas Dörfel und den Kuratoren findet am Freitag, dem 23. Oktober, um 20 Uhr statt.
Ausstellungsdauer 5.9.-23.10.2026
Öffnungszeiten Di - Fr 16 - 19 Uhr, Sa 14 - 17 Uhr (an Feier- und Brückentagen geschlossen)
Künstler:
Andreas Dörfel
Kuratierung:
Henry Puchert, Dresden *1962 Freiberg
* 1965 in Dresden, Studium HfBK DD, lebt und Arbietet in DD
https://henrypuchert.de/ueber
Kirsten Jäschke
Thomas Matauschek







